𝕆𝕫𝕖𝕒𝕟 (Gedicht)


Nicht “Warum fühle ich das?”
Sondern “Wie kann ich dieses Gefühl vollkommen fühlen?”
Ist die wichtige Frage.

Verstand und Körper verschmelzen lassen.

Körper mir die Informationen zeigen lassen.

Und so treffe ich auf meinen inneren Ozean.
Der Traurigkeit.
Der Weisheit.

Traurigkeit.
Für jede Träne, die ich nicht weinte.
Für den Verlust von Schwesternschaft.
Für den Verlust von Bruderschaft.
Für den Verlust von Verbundenheit.

Für die Einsamkeit und Härte
die auf diesem Planeten manchmal herrscht.

Also sinke ich in meinen inneren Ozean.

Lass mich rein waschen.

Die Tränen roll’n.

Meine Körperin bebt und zuckt,
reinigt sich von all dem Harten
Und so offenbaren sich nach und nach
meine zarten Seiten.

Damit ich mich verbunden fühlen kann
sowohl mit mir selbst als auch mit allem und allen Anderen.

Brach liegt mein Herz nun
wenn ich mich voll hineinbegab in den ewigen Ozean.

Und so fühle ich mich
wie ein Neuanfang.

~geschrieben v. Katja Sch.~

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